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    Was sagen die Statistiken für Oliver Baumann über seine Saison aus?

    AdminBy AdminFebruary 23, 2026No Comments1 Views
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    Statistiken für Oliver Baumann
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    Einstieg: Warum man bei Keeper-Zahlen genauer hinschauen muss

    Wenn über eine Saison gesprochen wird, fallen zuerst die offensichtlichen Werte: Gegentore, Zu-null-Spiele, vielleicht noch die Paradenquote. Bei Torhütern wirken diese Zahlen schnell eindeutig – und sind es doch oft nicht. Ein Keeper kann ein Spiel mit zehn starken Paraden abliefern und trotzdem zwei Gegentore kassieren. Und ein anderer kann zu null spielen, ohne überhaupt ernsthaft geprüft zu werden.

    Genau deshalb lohnt sich der Blick auf statistiken für oliver baumann: Sie zeigen nicht nur, was passiert ist, sondern – richtig gelesen – auch warum seine Saison so wirkt, wie sie wirkt. Und sie helfen dabei, Bauchgefühl von Leistung zu trennen.

    Box 1 Box 2 Box 3 Box 4
    Name: Oliver Baumann Geboren: 2. Juni 1990 Alter: 35 (Stand: 23. Feb 2026) Nationalität: Deutsch
    Größe: 1,87 m Position: Torwart Verein: TSG Hoffenheim Seit beim Verein: 2014
    Bundesliga-Meilenstein: 500+ Einsätze Stärken (Profil): Shot-Stopping Stärken (Spiel): Ruhe & Konstanz Rolle im Team: Führungsspieler / Identifikationsfigur

    Kurzprofil: Wer Oliver Baumann in dieser Saison ist

    Oliver Baumann ist längst nicht mehr „nur“ ein erfahrener Bundesliga-Torwart, sondern eine feste Größe: 35 Jahre alt, 1,87 m groß, seit 2014 bei der TSG Hoffenheim. Ende 2025 wurde er für seinen 500. Bundesliga-Einsatz gewürdigt – ein Hinweis darauf, wie lange er auf diesem Niveau spielt.

    Die Basiszahlen: Einsätze, Gegentore, Zu-null-Spiele

    Wer seine Saison bewerten will, startet sinnvollerweise mit dem Fundament: Einsätze und Belastung. In öffentlich zugänglichen Bundesliga-Statistiken wird Baumann in der laufenden Saison mit 23 Einsätzen geführt; zusätzlich wird dort eine Zahl von 77 gehaltenen Schüssen ausgewiesen.

    Bei Gegentoren und Zu-null-Spielen können die Werte je nach Statistik-Anbieter leicht abweichen, weil manche Seiten unterschiedliche Stichtage, Wettbewerbe oder Zählweisen nutzen. Ein Statistikdienst nennt für die Bundesliga-Saison 2025/26 23 Spiele, 29 Gegentore und 6 Clean Sheets. Ein anderer Datendienst weist (je nach Datenstand) 22 Spiele und 28 Gegentore aus.

    Was du daraus für die Einordnung mitnehmen kannst: Baumann spielt nahezu jede Woche, Hoffenheim kassiert regelmäßig Gegentore, und trotzdem stehen mehrere Zu-null-Spiele – also Partien, in denen Defensive und Keeper gemeinsam die Null halten.

    Paraden und Paradenquote: Viel Arbeit – und wie gut sie erledigt wird

    Die spannendere Frage lautet nicht „Wie viele Paraden?“, sondern: In welchem Verhältnis stehen Schüsse auf sein Tor und das, was er verhindert?

    Ein verbreitet genutzter Statistikdienst zeigt für Baumann in der Bundesliga 2025/26 (je nach Stichtag) eine Paradenquote von 74,5 % sowie rund 94 Schüsse aufs Tor gegen ihn. Das ist eine nützliche Kombination, weil sie zwei Dinge gleichzeitig sagt:

    1. Baumann sieht viele Schüsse auf den Kasten.

    2. Er hält davon einen großen Anteil.

    Für die Bewertung heißt das: Wenn Hoffenheim defensiv nicht jede Partie „kontrolliert“, wird der Keeper automatisch stärker gefordert. In so einer Umgebung sagt eine stabile Paradenquote oft mehr über die Saisonleistung aus als die nackte Gegentorzahl.

    Schussqualität statt Schussmenge: Der Schlüssel zu einer fairen Bewertung

    Eine der größten Fallen bei Torwartdebatten: Man zählt Paraden – aber ignoriert, wie gefährlich die Schüsse waren. Ein Distanzschuss ohne Wucht ist statistisch ein Schuss aufs Tor, fühlt sich aber völlig anders an als ein freier Abschluss aus acht Metern.

    Hier helfen Modelle wie xG Against (xGA) – erwartete Gegentore. Auf Team-Statseiten wird für Hoffenheim 2025/26 ein xGA-Wert von etwa 1,44 pro Spiel genannt (bei rund 1,3 tatsächlichen Gegentoren pro Spiel).

    Das ist interessant, weil es auf Folgendes hindeuten kann: Hoffenheim lässt Chancen zu, die im Schnitt „Gegentore erwarten lassen“ – und landet trotzdem teilweise etwas besser im tatsächlichen Ergebnis. Das kann an Blockverhalten, Abschlusspech oder Spielverlauf liegen – aber eben auch an einem Keeper, der im richtigen Moment ein bis zwei Schüsse mehr hält, als man erwarten würde.

    Formkurve: Warum eine Saison selten „durchgehend gleich“ ist

    Kaum ein Torhüter spielt 34 Spieltage in derselben Form. Bei Baumann lohnt es sich, die Saison gedanklich in Phasen zu schneiden: Saisonstart, Herbst/Winter, Jahreswechsel, Endspurt. Das muss nicht wie eine Statistikarbeit wirken – es ist eher eine Erzählweise, die Fans sofort verstehen.

    Gerade Spiele gegen Topteams drücken Keeper-Statistiken oft nach unten: Viele Abschlüsse, hoher Druck, dazu Gegentore – und trotzdem kann ein Torwart individuell gut wirken, weil er noch Schlimmeres verhindert. Für deinen Blog ist das ein guter Punkt, um Zahlen mit Spielgefühl zu verbinden: Nicht jedes Gegentor ist ein Keeper-Fehler – und nicht jedes Zu-null-Spiel ist ein Keeper-Meisterwerk.

    Strafraum und Flanken: Die ruhige Arbeit, die kaum jemand feiert

    Torhüter werden für Glanzparaden gefeiert. Aber viele Punkte entstehen durch Dinge, die nicht viral gehen: frühes Rauslaufen, sauberes Fangen, Eckbälle entschärfen, Flanken abfangen.

    Manche Anbieter führen Werte wie Faustabwehren oder ähnliche Aktionen. Solche Zahlen sind nicht „gut“ oder „schlecht“ an sich. Sie erzählen eher vom Stil und vom Spiel: Muss ein Keeper oft fausten, weil im Fünfer viel Verkehr ist? Oder kann er häufiger fangen, weil die Abwehr die Flugbahn stört?

    Mitspielen und Aufbau: Was man bei Baumann leicht übersieht

    In der Bundesliga wird vom Torwart erwartet, dass er nicht nur „auf der Linie“ gut ist, sondern im Aufbau Entscheidungen trifft: wann kurz, wann lang, wann Tempo rausnehmen. Nicht jeder Statistikdienst zeigt diese Werte gleich detailliert, aber das Prinzip bleibt: Ein Keeper, der unter Druck ruhig bleibt, hilft dem Team doppelt – einmal mit Paraden, einmal mit guten Entscheidungen.

    Bei Baumann ist die Frage daher weniger „Ist er ein Sweeper-Keeper?“, sondern: Wie stabil hält er Hoffenheim in Phasen, in denen der Gegner hoch presst? Das ist die perfekte Stelle für eine menschliche Beobachtung: ein Beispielspiel, eine Szene, ein Moment, in dem er die Partie „beruhigt“ – auch wenn es keine spektakuläre Parade ist.

    Der Team-Kontext: Was Hoffenheim ihm in die Statistik schreibt

    Torwartzahlen sind nie nur Torwartzahlen. Ein Team, das viele Schüsse zulässt, produziert automatisch viele Paraden. Ein Team, das wenige Schüsse zulässt, gibt seinem Keeper weniger Chancen, „gut auszusehen“.

    Wenn Hoffenheim offen spielt oder in Umschaltmomenten verwundbar ist, bekommt Baumann häufiger Abschlüsse aus gefährlichen Zonen. Dann ist die Gegentorzahl eher ein Spiegel des Teamrisikos – und die Paradenquote ein Spiegel individueller Qualität.

    Liga-Vergleich: Was seine Saison im Bundesliga-Maßstab bedeutet

    Ein Vergleich ist hilfreich, wenn er fair bleibt. Fair heißt: nicht Baumann gegen den Keeper eines dominanten Ballbesitzteams, sondern gegen Torhüter, die eine ähnliche Menge an Arbeit haben.

    In Berichten und Stat-Features wird Baumann immer wieder als Keeper beschrieben, der über Jahre sehr viele Bälle hält und dadurch konstant auffällt – auch wenn Hoffenheim nicht jede Saison defensiv glänzt. Das stärkt die Einordnung: Baumann ist nicht plötzlich gut – er ist seit Jahren ein Torwart, der viel hält, auch in Phasen, in denen sein Team wackelt.

    Menschliche Momente: Warum Zahlen allein nicht reichen

    Ein guter Blogartikel darf zeigen, dass Fußball nicht nur aus Daten besteht. Baumanns 500. Bundesliga-Spiel war so ein Moment – inklusive einer Aktion, bei der er rund um das Jubiläum den Fans etwas zurückgegeben hat. Solche Szenen landen nicht in der Paradenquote, aber sie erklären, warum ein Spieler für einen Klub mehr ist als ein Datensatz.

    Was die Statistiken über seine Saison aussagen

    Wenn man die Saison von Oliver Baumann über die wichtigsten Datenlinien zusammenfasst, ergibt sich ein klares Bild:

    Erstens: Er trägt viel Spielzeit und Verantwortung. Die Anzahl der Einsätze zeigt, dass Hoffenheim auf ihn setzt – Woche für Woche.

    Zweitens: Er wird häufig geprüft. Schüsse auf sein Tor sind keine Ausnahme, sondern Teil der Saisonrealität – das belegen Werte wie Schüsse aufs Tor gegen ihn und gehaltene Schüsse.

    Drittens: Er liefert Effizienz. Eine Paradenquote um die Mitte der 70 Prozent ist in einem Umfeld mit regelmäßigen Chancen gegen sich ein starkes Signal.

    Viertens: Seine Gegentore sind erklärbar – und nicht automatisch ein Makel. Wenn Team-Modelle ein xGA-Niveau um etwa 1,44 pro Spiel nennen, zeigt das: Hoffenheim erlaubt Chancen, die Gegentore wahrscheinlich machen. In so einem Kontext wird ein Keeper nicht daran gemessen, ob er „fast nie“ kassiert, sondern daran, ob er das Team in Spielen hält, die kippen könnten.

    Fazit: Ein Saisonbild, das in Zahlen stimmt – und im Gefühl auch

    Die Statistiken deuten darauf hin, dass Baumann viel Arbeit hat, dabei aber stabil bleibt. Er ist nicht der Torwart, der jede Woche automatisch die Null garantiert. Er ist der Torwart, der dafür sorgt, dass Hoffenheim trotz riskanter Phasen im Spiel bleibt – weil er die Bälle hält, die gehalten werden müssen, und ab und zu auch die, die eigentlich schon drin sind.

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